An der Untersuchung nahmen 90 Jugendliche zwischen 11 und 19 Jahren teil, die wegen Depressionen, Angststörungen oder ADHS behandelt wurden. Über 24 Sitzungen hinweg übte eine der drei zufällig gebildeten Gruppen zu Beginn beispielsweise achtsames Atmen, einen Body Scan oder achtsames Gehen. Die Jugendlichen dieser Gruppe berichteten nicht nur über einen stärkeren Rückgang ihrer Beschwerden, sondern erlebten auch die Beziehung zu ihren Therapeut:innen positiver.
Die im „Journal of Clinical Psychology“ veröffentlichten Ergebnisse geben ermutigende Hinweise darauf, wie sich Achtsamkeit in die therapeutische Begleitung von Kindern und Jugendlichen einbinden lässt. Allerdings zeigten auch einfache Entspannungsübungen in der Studie beim Rückgang der Beschwerden ähnliche Effekte.
(Deutschsprachige Pressemitteilung der Universität Heidelberg)